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Treffen mit Catherine Fouchard, der Schöpferin von Cocobohème

Treffen mit Catherine Fouchard, der Schöpferin von Cocobohème


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Catherine Fouchard, Schöpferin der Marke Cocobohème, berichtet über ihre Karriere und die Entstehung ihrer Marke, die heute in der Welt der Dekoration unverzichtbar ist.

Catherine Fouchard, können Sie uns etwas über Ihren Hintergrund erzählen?

Ich habe mein wissenschaftliches Abitur mit 17 Jahren bestanden und mich für eine 6-monatige Reise durch die USA und Kanada entschieden. Zurück in Frankreich besuchte ich die Duperré School of Applied Arts in Paris. Ich beginne bei Lanvin, wo ich lerne, mit schönen Materialien zu arbeiten und die Liebe zum Detail zu pflegen. Danach wechselte ich zur Agentur Alain Carré, wo ich fundierte Erfahrungen mit der Markenidentität sammle, bevor ich mit Dinand zusammenarbeite, einer berühmten Parfümflaschenwerkstatt, in der ich für den Verpackungssektor verantwortlich bin. 1993 gründete ich mein Grafikdesignstudio 485C (in Anlehnung an die Pantone-Farbe, die ich besonders mag) und zählte zu den Kunden Printemps, SNCF, Médecins sans Frontières oder ADEME…

Wie wurde Cocobohème geboren?

Ich wollte immer Objekte erstellen. Cocobohème war jahrelang in meinen Schubladen und in meinem Kopf mit Projekten von Gläsern oder Tellern. Dieser Traum wurde mit der Geburt meiner Tochter Juliette wahr, als wir mit meinem Begleiter Christian Mégevand, Szenograf, an den Möbeln in seinem Zimmer arbeiteten. Wir haben ein Universum aus Fantasien und Träumen geschaffen, das zum Erwachen beiträgt. So tauschte ich nach und nach den Hut meines Grafikers gegen den eines Designers. Und 2006 wurde Cocobohème mit der Kreation von Schieferaufklebern geboren, eine Innovation, die seitdem von anderen aufgegriffen wurde. Mit meinen Kreationen versuche ich, sowohl durch die Mischung von Stilen, in denen alte Dekore mit zeitgenössischen Mustern harmonieren, als auch durch die Abwechslung innovativer Materialien zu überraschen, um Käufer in eine skurrile und minimalistische Welt einzutauchen.

Die Ökologie steht im Mittelpunkt Ihrer Kreationen. Können Sie uns mehr darüber erzählen?

Ökologie lädt sich in allen Bereichen ein und zeigt sich deutlich im häuslichen Umfeld. Für mich ist Ökologie ein natürlicher Bestandteil meiner Arbeit als Designer, ebenso wie das Konzept der nachhaltigen Entwicklung und damit der Herstellung in Frankreich. Made in France ist eine Wahl, die es mir ermöglicht, immer innovativ in Bezug auf Materialien zu sein und hochwertige und langlebige Objekte zu kreieren. Durch die Entdeckung des Biopolymers (auf der Basis von Kartoffelstärke) schlug Cocobohème das erste wiederverwendbare und kompostierbare Lätzchen vor.

Welches Cocobohème-Objekt bevorzugen Sie und warum?

Ich mag alle Objekte, die ich geschaffen habe, weil sie einer Inspiration des Augenblicks entsprechen. Aber ich glaube, dass ich wie alle Schöpfer einen besonderen Eigensinn für meine neuesten Errungenschaften habe. Die Barbès-Lampe ist eine davon, weil sie dem Moment entspricht, als die Idee für das Geschäft im Pariser Viertel Goutte d'Or (22 rue de Jessaint - 18.) geboren wurde. Diese Lampe verkörpert die Mischung aus Afro-Stilen und Behängen aus dem 19. Jahrhundert.

Sie haben gerade eine Boutique im Viertel Goutte d'Or eröffnet. Warum diese Wahl?

Ich habe jahrelang in dieser Nachbarschaft gelebt. Es ist eine einnehmende, kontrastreiche und reiche Nachbarschaft. Er sieht aus wie ich. Der Cocobohème-Laden überblickt einen kleinen Platz zwischen dem Münzverkäufer und dem in lila Papier gewickelten Zuckerhutverkäufer. Es ist ein Viertel der Offenheit und Entdeckung. Dieser Boutique-Workshop hat dort natürlich seinen Platz gefunden. Die direkte Verbindung mit Kunden ermöglicht es mir, ihre Wünsche zu entschlüsseln. Es ist auch ein großartiges Labor, weil ich Konzepte und neue Dinge testen kann. Da Cocobohème in anderen Verkaufsstellen vertreten ist, bietet dies unseren Wiederverkäufern auch einen schönen Ausstellungsraum, um das ganze Jahr über die neuen Kreationen zu entdecken.

Was hast du für den Frühling auf Lager?

Getreu meinem Grundsatz, vorhandene Materialien umzuleiten, stellte ich mir einen Satz von drei Aperitif-Tellern mit 60'-Motiven auf Formica vor, den ich "Sunshine Lunches" nannte. Ich mag die Idee, dieses Material aus den Küchen der 1960er Jahre herauszunehmen, um es zu einem symbolischen Objekt für einfache und freudige Momente zu machen. Und dann möchte ich diesen Laden zu einem lebendigen Ort und Ort der Erfahrung machen. Wir nahmen am Festival "Goutte d'Or au Féminin" teil und eröffneten unseren Laden für Gaëlle Maddy, eine vielversprechende junge Sängerin. Wir bereiten eine Überraschung für den Muttertag vor und haben in Sachen Kreationen eine sonnige Vitrine mit den „Lunches of the Sun“, Aperitif-Tellern, Untersetzer und Serviettenringen, ein ideales Set für Picknicks oder abends auf der terrasse.

Und schließlich können wir wissen, wie Ihr Interieur ist?

Mein Interieur ist wie mein Cocobohème-Haus, eine Mischung aus Stilen (afrikanische Kunst, klassische Drucke) und alten und zeitgenössischen Objekten, die Momente des glücklichen Lebens veranschaulichen.



Bemerkungen:

  1. Fenriktilar

    Sie erkennen, in erzählten ...

  2. Farnley

    Offtopic. Wie haben Sie Ihren Blog beworben?

  3. Yozragore

    Die Witze beiseite!

  4. Felamaere

    Ich glaube, du hast geschummelt.

  5. Paolo

    Herzlichen Glückwunsch, was für eine großartige Botschaft.



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